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Gute Nacht!

Mascha

Der Sandmann in einem Kosmonautenanzug

Foto: ohne Angabe

Sandmann-Folge 192
Mascha, 1978


Als im Jahre 1978 mit Sigmund Jähn der erste Deutsche in den Weltraum gestartet war, durfte auch der Sandmann daran teilnehmen. Und dies gleich im mehrfachen Sinne. Nicht nur, dass rechtzeitig ein entsprechender Vor- und Abspann "Interkosmos" produziert wurde, der pünktlich für die Kinder auf den Sender kam, nein, der Sandmann flog tatsächlich selbst in den Weltraum.

Eigens für diese Mission fertigten die Schöpfer aus dem Mahlsdorfer Studio eine spezielle Puppe an, die Sigi Jähn während der Live-Übertragung aus dem Kosmos am 29. August 1978 aus der Tasche zauberte. Sein russischer Kollege Valeri Bykowski zog überraschend nach. Er präsentierte seine Puppe Mascha, die sich offenbar gut mit dem deutschen Traumsandstreuer vertrug, und Sigmund Jähn zelebrierte zwischen beiden eine "kosmische Hochzeit".

Dies regte die Animatorin, Autorin und Trickfilmregisseurin Mary Kames kurz danach zu einer speziellen Sandmann-Folge an, die sie "Mascha" nannte: Sandmännchen fliegt mit seinem Weltraumgefährt nach Usbekistan, um sich dort gemeinsam mit Mascha und Großväterchen den Abendgruß anzuschauen. Obgleich es bei einer "herzlichen Begrüßung auf russische Art" sowie beim Teetrinken bleibt und der Sandmann danach wieder artig zurückfliegt, wurde die produzierte Folge nie gesendet. Zu heftig schlugen die Diskussionen darüber Wellen, ob der Sandmann eine Gefährtin erhalten solle oder nicht ...