Ein Hund und eine Katze friedlich zusammen? Im wirklichen Leben ist dies eher unwahrscheinlich, aber in Kindergeschichten immer wieder gern erzählt.
Wie im Fall von „Bully und Bienchen“, die im Rahmen des „West-Sandmannes“ erstmalig am 29. Januar 1974 im SDR und SWF auftraten.
Bully ist ein etwas einfältiger Hund: unwahrscheinlich nett, unwahrscheinlich wohlmeinend, unwahrscheinlich naiv.
Bienchen hingegen könnte man als „schlaues Kätzchen“ bezeichnen; sie ist also das ganze Gegenteil von Bully.
Die beiden leben in einem lustigen bunten Haus und bestehen ungewöhnliche Abenteuer. So am ersten Tag, als Bully die Treppe laubfroschgrün gestrichen hat und nun nicht mehr zum Schlafzimmer gelangen kann. Eine Wäscheleine bringt Rettung. Vom Garten erreicht er das Fenster im ersten Stock und kann nun mit Bienchen gemütlich Kamillentee trinken.
Die zehn Folgen der kleinen Reihe sind in Flachfigurentrick ausgeführt, wobei die Figuren in einer interessanten Collage-Technik entstanden sind.
Die Geschichten wurden von Helga Weichert erfunden, für die Grafik war Hermann Matthes zuständig, der die kleinen Filme auch produzierte.