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Gute Nacht!

Der kleine Flax

Der kleine Flax

„Ringelreihen mochte er nicht. Fang-den-Ball gefiel ihm nicht. In den Kindergarten sollte er nicht. Zur Schule gehen wollte er nicht. Den Erwachsenen helfen konnte er nicht.“

Mit diesen Worten begannen am 15. März 1978 im „West-Sandmännchen“ die Geschichten um ein Hänschenklein namens Flax. Der kleine Außenseiter fühlt sich in der Welt der Erwachsenen nicht gut aufgehoben, und auch mit den Kindern kommt er nicht zurecht. Daraufhin beschließt er, seine eigenen Wege zu gehen und will auswandern.
Sein Ruderboot soll ihm dabei helfen, doch als eine Schar Kinder mitkommen will, zerhackt er es vor Wut. Denn „er braucht das alles nicht, niemanden. Und er will auch nicht erwachsen werden ...“. Später gerät er in eine Welt, wo alte Köhler Kaulquappen austeilen, Bussarde kleine Kinder abwerfen und Hühner Uhren verschenken.

Die zwölf eigenwilligen, von Raymond Postulath produzierten Flachfiguren-Episoden entstanden nach einem Kinderbuch des bekannten Schriftstellers James Krüss und wurden von Janosch gestaltet.
Der Autor soll die Geschichten nach alten Sagen der Winnebago-Indianer erzählt haben.