Käte hat ein ganz besonderes Hobby: Sie sammelt für ihr Leben gern Knete. Deshalb heißt sie auch Knete-Käte. Aber sie sammelt nicht nur Knete, sie kann auch geschickt damit hantieren. Das bereitet ihr ein zeitloses Vergnügen. Und mit den Produkten ihrer Modellierkunst kann man durchaus den täglichen Schwierigkeiten begegnen.
Davon konnten sich die „Sandmännchen“-Zuschauer des SFB am 7. Juni 1973 erstmals überzeugen. Käte hat gerade eine große Kugel Knete beisammen und baut daraus einen Briefträger. Als der wirkliche Briefträger daherkommt, wundert der sich über das kleine Kunstwerk. Plötzlich kommt ein Fußball über die Hecke angesaust und drückt die Knete platt. Das waren die drei Rüpel von nebenan. Käte rächt sich und baut einen Knete-Fußball, der es in sich hat und von selbst lossaust. Er erwischt einen der Jungen, dessen Kopf hernach aussieht, „wie ein garnierter Pfannkuchen.“
Insgesamt zehn Abenteuer hatte Knete-Käte zu bestehen.
Die grafische Gestaltung der von Heinz Schäde produzierten Zeichentrickfilme stammte von Dieter Parnitzke, animiert hatte sie Peter Völker.