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Gute Nacht!

Tiermärchen

Schweizer Specht Hämmerlin

Kurzweilige Unterhaltung und skurriler Humor waren für die jüngsten Zuschauer gefragte und geschätzte Merkmale des ARD-Sandmännchens. Dazu kamen frischer Wind und neue Serien mit Beginn der 80er Jahre. Wie die „Tiermärchen“, in denen allerlei lustige und außergewöhnliche Tiere im Mittelpunkt standen. So der Karpfen Schuppinski, der Schlittschuh-Laufen lernt, die Bernhardiner-Zwillinge, die in den Bergen Tango tanzen oder die Schweine-Frau Rosa, die ein Schönheitsprogramm absolviert. Am 9. Januar 1981 war im SFB der Schweizer Specht Hämmerlin zu bestaunen, der Löcher in den Käse haut und in Italien eine Pinie spaltet – die vierte Folge der 20teiligen Flachtrick-Serie. Die Schöpfer – der renommierte tschechische Kinderbuchautor Ludvik Askenazy, der Graphiker Helme Heine und der Produzent Alexander Zapletal mit seiner Firma Anima – nahmen übrigens kurze Zeit später mit der „Babysitter“-Reihe erneut ein erfolgreiches Projekt in Angriff. Und hier wie dort lieh der Erzähler Volker Lechtenbrink seine angenehm-rauhe Stimme.