Ab Mitte der 70er Jahre wurde in den „Abendgrüßen“ des DDR-Fernsehens eine ganze Staffel von neuen Serien aufgelegt, die die traditionellen, z. T. schon mehr als ein Jahrzehnt laufenden Reihen ergänzen bzw. ablösen sollten. Erleichtert wurden diese Tendenzen nicht zuletzt durch die Einbeziehung neuer, kreativer Leute, die mit der Errichtung des II. Programms ins Fernsehen strömten.
Ein solcher Versuch eines Neustarts waren die „Unterwassergeschichten“, eine ausschließlich elektronisch produzierte Handpuppen-Serie, die am 5. November 1976 ins Programm kam. Erzählt wird von den Abenteuern einer Seepferdchenfamilie mit Campi, Lampi und Tante Snugata sowie deren Gefährten, der Seenadel, dem Seestern, dem Tintenfisch Sepius, der Seegurke Holurie und dem Muschelkind Museili. Und davon, was passiert, wenn jeder nur das tut, wozu er gerade Lust hat.
Insgesamt wurden in zwei Staffeln elf Geschichten ausgestrahlt, die sich Barbara Augustin-Gorn ausdachte und die Kurt Schumacher inszenierte.