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Gute Nacht!

Dunkler Märchenwald

Foto: Waltraud Denger

Mit der Zeit wurde der Fuchs immer dreister und vor allem: verfressener. Dauernd knurrt ihm der Magen, will er die Märchenwaldbewohner austricksen. Einzig vor Mautz und Hoppel hat er Respekt. 1959 will er sogar das “Gänslein Naseweis” verspeisen, eine Art Vorläuferin von “Schnatterinchen”, das aus einer Spielzeugabteilung verduftet war und geradewegs in den Märchenwald spazierte. Nur des Fuchses Zahnschmerzen retten es: “Sie können ja ein paar Tage bleiben, dann ist mein Zahn wieder gut und ich kann wieder beißen.”

Im Juli will er sich erneut über ein “Gänslein” hermachen, und Ende des gleichen Jahres soll sogar die neue Ente “Schnatterinchen” für einen Silvesterbraten herhalten.
Auch die Elster bleibt klatschsüchtig und ihrer alten Passion treu – glänzende Gegenstände, natürlich ... Allein, im April 1960 geht eine gewaltige Veränderung mit ihr vor: Sie brütet Eier aus und freut sich auf ihre Kleinen. Der Fuchs freut sich mit – in einem allerdings anderen Sinne ... (“Junge Elstern sind auch nicht zu verachten”). Doch man hört in der Folge nie wieder etwas von ihnen, hat der Fuchs etwa ....?