Produkt der Siebziger – eine Dreierbeziehung
Foto: Gerd Fisch
Als Mitte der Siebziger Jahre im Märchenland der Abendgrüße des DDR-Kinderfernsehens eine neue Figur auftauchte, ahnten die Schöpfer noch nicht, dass diese in den darauffolgenden Jahren so etwas wie “Kultstatus” erringen sollte. Und in der Tat schien es, dass Pittiplatsch und Schnatterinchen – die Alteingesessenen – gerade auf ihn gewartet hatten: den Hund Moppi. Vor allem Pitti, der schon weiland dem guten alten Meister Nadelöhr Paroli geboten hatte, fand in Moppi einen guten Kumpel, der ihm zuweilen an Frechheit und Durchtriebenheit das Wasser reichte.
Und “the housewife”, die “Schnatterente”, hatte nun mit zwei kleinen Teufeln zu tun, die manchmal allerdings auch ganz lieb sein konnten und um die Gunst der Angebeteten buhlten.
Mehr als 450mal gaben sich Pitti, Schnatterinchen und Moppi im Sandmännchen die Ehre, während Pitti gemeinsam mit Schnatterinchen oder mit den bekannten Fernsehmoderatoren insgesamt über eintausend Fernsehauftritte vor dem Schlafengehen zu verzeichnen hatte.